4 Gründe warum Objekterkennung den Umsatz von Webshops steigert

 4 Gründe warum Objekterkennung den Umsatz von Webshops steigertDie Erkennung von Gegenständen und Objekten per App hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und funktioniert mittlerweile sehr zuverlässig. Um die Identifizierung zu ermöglichen, muss einer künstlichen Intelligenz beigebracht werden, den gewünschten Gegenstand unter vielleicht tausenden von Artikeln eindeutig zu identifizieren.

Speziell Webshops im industriellen oder Prosumer-Umfeld können von dieser Technologie besonders profitieren, da die herkömmlichen Wege oft fehlerbehaftet, umständlich oder langsam sind.

Das Prinzip ist auch im Silicon Valley bekannt. Snapchat arbeitet daran eine Objekterkennung in die App zu integrieren, die mit Partnern wie Amazon und Shazam zusammenarbeitet. Einige Usecases dienen in erster Linie der Unterhaltung von Usern. In Hinblick auf Amazon sprechen wir allerdings über handfeste Absichten zur Steigerung des eCommerce-Umsatzes.

Insbesondere für Händler, die nicht über Amazon, sondern Ihre eigenen Webshops und mobilen Applikationen verkaufen, gibt es durch den Einsatz von Computer Vision echte Potentiale zur Steigerung des Umsatzes.

Hier die vier Gründe warum sich die Objekterkennung für Webshops durchsetzen wird:

  1. Objekterkennung vs. verbaler Beschreibung

Im Heimwerker- oder Handwerkermarkt gibt es Millionen von verschiedenen Produkten, die für die Erledigung von Projekten relevant sind, aber die von den Kunden nicht eindeutig bezeichnet und beschrieben werden können. Ein Beispiel ist das berühmte „Schnüffelstück“. Kaum jemand kennt die Fachbegriffe „selbstentlüftende Ventile“ oder „automatischer Schnellentlüfter“. Vermutlich gibt es über diese Begriffe hinaus auch noch weitere Bezeichnungen in der Fachsprache. Diese Vielfalt an unterschiedlichen Bezeichnungen wird insbesondere in internationalen Märkten zum Problem. Wer von uns kann schließlich mit Sicherheit sagen, wie das „Schnüffelstück“ im chinesischen oder englischen Sprachraum bezeichnet wird?

Mit der Objekterkennung bleibt den Anwendern die Suche nach der korrekten Beschreibung erspart, denn auch in anderen Ländern sieht das Objekt gleich aus.

  1. Objekterkennung vs. Internetsuche

Bevor der Kunde eine Artikelnummer in die Teilesuche der Kataloge eingeben kann, muss er sie kennen – und hier wird es kritisch. Entweder stehen diese in den Bauplänen, in den Bedienungsanleitungen oder der Experte weiß in etwa aus Erfahrung an welcher Stelle im Katalog er suchen muss.

Was aber tun wir heute, wenn wir etwas suchen und nicht genau wissen wo die Antwort zu finden ist?

Genau, wir benutzen eine Suchmaschine, aber vermutlich nicht die Suchmaschine unseres Teileanbieters, sondern eine kommerzielle Suchmaschine aus Kalifornien. Die Wahrscheinlichkot dort exakt das gewünschte Teil zu finden ist sehr gering. Gleichzeitig ist es sehr wahrscheinlich ähnliche und doch verschiedene Teile zu finden.

In jedem Fall wird die Suchmaschine den Nutzer zu einem Webshop führen, der dafür bezahlt hat, um gefunden zu werden. Vermutlich gehen aus diesem Grund bereits heute viele Suchanfragen über Ersatzteile oder Bauteile in einen grauen Markt und an den Webshops der Originalhersteller vorbei.

Jeder Webshop, der jetzt in seine mobile App eine Erkennung der Teile einbaut, unterbindet wirkungsvoll, dass Kunden von seinem Webshop weggeleitet werden. Im Gegenteil: Kunden nehmen die Objekterkennung sogar als Sucherleichterung wahr und haben eine geringere Absprungwahrscheinlichkeit als bei traditionellen Katalog-Apps.

  1. Objekterkennung vs. Eintippen einer Seriennummer

Die EAN ist ein Beispiel für die Einführung einer standardisierten Identifikationsnummer. Theoretisch kann sich jeder Europäer die EAN aufschreiben und darüber seinen Wunschartikel bestellen. In der Praxis wird allerdings kaum jemand eine 15-20-stellige Nummer verwenden, um eine Bestellung auszulösen.

So ist es auch bei Internetbestellungen: Selbst mit verschiedenen Nummern auf dem Produkt oder der Verpackung ist die Identifikation nicht einfach. Besonders ärgerlich sind jene Apps, die keine Möglichkeit der optischen Kontrolle mittels eines Katalogbildes bieten. Hier müssen User sich über die Nummer und die Beschreibung rückversichern. Aus diesem Grund werden sich Apps, die eine Identifikation per Objekterkennung ermöglichen, gegenüber traditionellen Applikationen durchsetzen.

  1. Objekterkennung vs. Kategoriesuche

Ebay und Amazon haben uns daran gewöhnt, in Webshops zu stöbern und uns von Schnäppchen und Fundstücken überraschen zu lassen. Im B2B- und Prosumer-Segment ist eine solche Kategoriesuche allerdings nicht ideal. Im schlimmsten Fall empfinden Nutzer sie als Zeitverschwendung und brechen den Bestellprozess ab.

Selbst die schwächste KI-Lösung ist heute in der Lage die Kategorie des Produkts oder Artikels in weniger als zehn Sekunden zuverlässig zu bestimmen und dem Suchenden die relevanten Vorschläge zu machen, um ihn schneller zum Ziel zu führen. Die Objekterkennung kann damit die für die Suche aufgewendete Zeit gegenüber der traditionellen Kategoriesuche noch einmal verkürzen und den User damit schneller zum Ziel und damit zur Conversion bringen.

Fazit:

Die meisten mobilen Versionen von Webshops im B2B- und Prosumer-Umfeld werden wahrscheinlich nicht oder nur extrem selten genutzt. Obwohl Unternehmen diese Applikationen mit großem Aufwand pflegen gibt es nur wenig Anreize für die User die Applikation auch tatsächlich zu nutzen.

Warum auch? Gegenüber der Desktop-Version des Webshops gibt es kaum nennenswerte Vorteile, die meist nur in Situationen ersichtlich sind, in denen Nutzer keinen Zugang zu Laptops oder PCs haben.

Aus diesem Grund erweitern wir bestehende Webshop-Apps von unseren Kunden um Computer-Vision Funktionalitäten und bieten den Usern damit einen echten Mehrwert und Anreiz zur Nutzung solcher Applikationen.

In unserem Whitepaper zur Objekterkennung finden sie weitere Informationen oder sprechen Sie uns einfach an, um mit uns gemeinsam diese Ideen anzugehen.

 

 

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